Im Griff des linken Terrors

Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies gab dieser Tage – wohl unbeabsich- tigt – einen Bericht zur Lage der Nation. Er schilderte, warum der Bundesparteitag der AfD am 22. und 23. April im Hotel Maritim einen der größten Polizeieinsätze in der Geschichte der Domstadt erfordert.

Bis zu 50.000 Gegendemonstranten werden erwartet, darunter mehrere tausend gewalt- bereite Linksextreme aus dem In- und Ausland. „Erhebliche Straftaten“ seien nicht aus- zuschließen, betonte Mathies. Für die militante Linke gilt Köln als Generalprobe mit Blick auf den G-20-Gipfel in Hamburg. Im Juli will der Schwarze Block „die Hansestadt in Schutt und Asche legen“. Schon heute gehen in Hamburg Einsatzfahrzeuge der Polizei in Flammen auf.

Wehe, wer nicht ins Weltbild der Antifa paßt

In Köln werden 4.000 Polizisten aufgeboten, um die Delegierten des AfD-Parteitages zu schützen. Wie viele Hundertschaften aus dem gesamten Bundesgebiet zusätzlich in Be- reitschaft stehen, wollte der Polizeipräsident nicht sagen. Für die AfD ist linke Gewalt nichts Neues. Wer nicht ins Weltbild der Antifa paßt, dem werden die Scheiben einge- worfen, die Büros verwüstet, die Autos abgefackelt – und der landet, wenn er Pech hat, auch noch schwer verletzt im Krankenhaus.

Die Täter fühlen sich inzwischen so sicher, daß sie sogar eigene „Geschäftsberichte“ her- ausbringen. Bei der Gelegenheit eine bescheidene Frage: Was macht eigentlich Bundes- justizminister Heiko Maas (SPD)? […]

Mit Sanftmut über linke Gewalt berichten

Und die Medien? Sie benutzen gerne den Begriff „rechtsextreme Netzwerke“. Man darf ge- spannt sein, wann die Kollegen – zum Beispiel – von ARD und ZDF ihren Wortschatz erweitern. Oder steht der Begriff „linksextreme Netzwerke“ in den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten auf dem Index?

Von den Gewalttätern in Leipzig sitzt keiner im Gefängnis. Obwohl die Polizei 100 von ihnen zweifelsfrei ermitteln konnte. Lediglich drei Täter wurden verurteilt. Zu lächerlichen Geldstrafen, die sie jetzt – in Minibeträgen – abstottern dürfen.

[…]

Richter in der Rolle des „Papa Gnädig“

Wie ist es um diesen Rechtsstaat bestellt? Die Polizei macht gute Arbeit. Die Gesetze sind eindeutig und ausreichend. Viele Richter jedoch, vornehmlich aus der Alt-68er-Kli- entel, gefallen sich in der Rolle des „Papa Gnädig“. Außerdem drängt sich der Verdacht auf, daß mancher Politiker geradezu eine klammheimliche Freude empfindet, wenn bei der AfD mal wieder die Scheiben klirren.

[…]

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/im-griff-des-linken-terrors/

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